Otherland Teil 1 / Stadt der goldenen Schatten

Otherland Teil 1 / Stadt der goldenen Schatten

by Tad Williams, Hans U Möhring

NOOK Book8. Aufl. (eBook - 8. Aufl.)

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Overview

Eine Gruppe mächtiger Männer, die sich Gralsbruderschaft nennt, hat mit enormen Geldmitteln das Simulationsnetzwerk "Otherland" entwickelt. Es ist mehr als nur die Spielwiese einiger Exzentriker: Von langer Hand vorbereitet soll es das gigantische Kontrollsystem werden, das die gesamte Menschheit beherrscht. Nur wenige haben eine Ahnung davon, welche Ausmaße das Netz bereits angenommen hat. Nur wenige erkennen die tödliche Gefahr. Angelockt von der Vision einer strahlenden, einer goldenen Stadt, versammeln sich neun Menschen in der VR, um sich dem Bösen entgegen zu stellen und seine Pläne zunichte zu machen. Im November 2004 hat Tad Williams für "Otherland" den Corine-Future Preis erhalten.

Product Details

ISBN-13: 9783608101263
Publisher: Klett-Cotta
Publication date: 11/13/2015
Series: Otherland Series , #1
Sold by: Libreka GmbH
Format: NOOK Book
Pages: 919
File size: 3 MB

About the Author

Tad Williams ist ein kalifornischer Superstar. Seine genre-erschaffenden und Genregrenzen sprengenden Bücher wurden mehrere zehn Millionen Male weltweit verkauft. Seine epischen Fantasy– und Science-Fiction-Reihen, fantastischen Geschichten jeglicher Art, Urban-Fantasyromane, Comics, Drehbücher etc., hatten einen starken Einfluss auf eine ganze Generation von Autoren. Tad arbeitet immer an mehreren geheimen Projekten. Er und seine Familie leben in den Bergen von Santa Cruz, in einem seltsamen und schönen Haus.

Read an Excerpt

Das mächtige steinerne Gelaß hinter dem Tor war eigentümlich kahl, der einzige Schmuck war ein einzelnes großes Banner, Rot mit Schwarz und Gold bestickt, das an der gegenüberliegenden Wand hing. Darauf war eine Vase oder ein Kelch abgebildet, woraus zwei verschlungene Rosen wuchsen, und über den Blumen eine Krone. Unter dem Bild stand die Inschrift »Ad Aeternum«. Als er darauf zutrat, um es genauer zu betrachten, hallten seine Schritte nach dem dämpfenden Wolkenteppich so laut durch den leeren Saal, daß er erschrak. Er nahm sicher an, jemand würde nachsehen kommen, wer eingetreten war, aber die Türen an beiden Enden des Saales blieben geschlossen, und kein anderer Laut gesellte sich zu dem ersterbenden Echo. Es fiel schwer, das Banner lange anzuschauen. Jeder einzelne schwarze und goldene Faden schien sich zu bewegen, so daß ihm das ganze Bild verschwommen vor den Augen tanzte. Erst als er fast bis zum Eingang zurücktrat, sah er es wieder deutlich, aber trotzdem verriet es ihm nichts über das Schloß und seine Bewohner. Paul musterte die Türen an den beiden Enden. Es gab kaum einen Anhaltspunkt, zwischen ihnen zu wählen, und so wandte er sich der zur Linken zu. Obwohl sie höchstens zwanzig Schritte entfernt zu sein schien, brauchte er überraschend lange, um sie zu erreichen. Paul schaute zurück. Das Portal gegenüber war jetzt nur noch ein dunkler Fleck in weiter Ferne, und der Vorraum selbst schien sich mit Nebel zu füllen, als ob die Wolken von außen hereintrieben. Er drehte sich um und sah die Tür, auf die er zugegangen war, jetzt unmittelbar vor sich aufragen. Kaum hatte er sie berührt, schwang sie auch schon auf, und er trat hindurch. Und befand sich in einem Dschungel. Aber es war kein richtiger Dschungel, erkannte er gleich darauf. Die Vegetation war überall dicht, aber zwischen den herabhängenden Lianen und langen Blättern hindurch erspähte er schattenhafte Mauern; Rundbogenfenster hoch oben in diesen Mauern gewährten Durchblick auf einen Himmel mit dahinjagenden Sturmwolken - einen ganz anderen Himmel als den reinblauen Schild, den er vor dem Eingangstor hinter sich gelassen hatte. Der Dschungel war überall, aber Paul war trotzdem noch innerhalb des Schlosses, auch wenn das Außen hier ganz anders aussah. Dieser Raum war noch größer als der riesige Eingangssaal. Ganz oben, hoch über den nickenden, giftig wirkenden Blumen und dem grünen Gewucher, erstreckte sich eine mit komplizierten Winkelmustern aus schimmerndem Gold überzogene Decke, die einem juwelbesetzten Lageplan eines Labyrinths glich. Eine andere Erinnerung trieb nach oben, angestoßen vom Geruch und der feuchtwarmen Luft. Einen solchen Ort nannte man ... nannte man ... ein Gewächshaus. Es war ein Ort, wo Sachen gezogen wurden, erinnerte er sich dunkel, wo Sachen wuchsen, wo Geheimnisse verborgen waren.

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Stadt der goldenen Schatten (City of Golden Shadow) 4 out of 5 based on 0 ratings. 1 reviews.
beezle176 on LibraryThing More than 1 year ago
a bit hard to get into the story at the start, but it's well worth it. eventually an absolute must for every sci-fi/fantasy freak...!