Hymnus, Sequenz, Antiphon: Fallstudien zur volkssprachlichen Aneignung liturgischer Lieder im deutschen Mittelalter

Hymnus, Sequenz, Antiphon: Fallstudien zur volkssprachlichen Aneignung liturgischer Lieder im deutschen Mittelalter

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Overview

Die volkssprachlichen Bearbeitungen lateinischer geistlicher Lieder im deutschen Mittelalter sind noch kaum erforscht. Welche Hymnen, Sequenzen und Antiphonen wurden übersetzt? Wo, in welcher Weise und zu welchem Zweck wurden sie ins Deutsche übertragen? Wie schlägt sich der ursprünglich liturgische Charakter der lateinischen Lieder im volkssprachlichen Gebrauch nieder?

Der Sammelband vereint eine Reihe von Fallstudien, die auf der Basis des Berliner Repertoriums entstanden, einer von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Online-Datenbank, die die mittelalterlichen deutschen Übertragungen lateinischer Hymnen, Sequenzen und Antiphonen erschließt. Behandelt werden berühmte Lieder auf ihrem Weg in die Volkssprache wie die Hymnen Ave vivens hostia und Veni creator spiritus, die Sequenzen Lauda Sion salvatorem und Stabat mater dolorosa sowie die Antiphonen Media in vita und Salve regina. Prominente Liederdichter wie der Mönch von Salzburg werden ebenso untersucht wie anonyme Bearbeitungen aus dem monastischen Milieu. So dokumentieren die Beiträge die breiten Spielräume des volkssprachlichen Zugriffs auf die lateinische Liturgie im Mittelalter.

Der Sammelband bietet neue Impulse für alle mediävistischen Fächer, die sich mit Überlieferung und Gebrauch liturgischer Lieder im Mittelalter befassen, insbesondere der germanistischen und mittellateinischen Philologie, der Theologie und der Musikwissenschaft.

Product Details

ISBN-13: 9783110646887
Publisher: De Gruyter
Publication date: 09/23/2019
Series: Liturgie und Volkssprache , #3
Sold by: Barnes & Noble
Format: NOOK Book
Pages: 283
File size: 3 MB
Age Range: 18 Years

About the Author

Andreas Kraß und Christina Ostermann, Humboldt-Universität zu Berlin.


Andreas Kraß and Christina Ostermann, Humboldt University Berlin, Germany.

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