Genderlect - ein Geltendmachen des Andersseins?: Sprache und Geschlecht im Kontext des Sozialisationsprozesses und gesellschaftlich kultureller Bedingtheit und der ihnen innewohnenden geschlechtsspezifischen Machtverhältnisse

Genderlect - ein Geltendmachen des Andersseins?: Sprache und Geschlecht im Kontext des Sozialisationsprozesses und gesellschaftlich kultureller Bedingtheit und der ihnen innewohnenden geschlechtsspezifischen Machtverhältnisse

by Ute Stiekling

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Overview

Inhaltsangabe:Einleitung:
Das Interesse an einer Auseinandersetzung mit dem Thema Sprache und Geschlecht ist aus meiner alltäglichen Erlebniswelt entstanden. Es versetzt mich immer wieder in Erstaunen und Ärger, wenn ich in Gesprächssituationen verbales Dominanzverhalten von Männern gegenüber Frauen erlebe. In Gesprächen mit anderen Frauen stellte sich heraus, daß einerseits alle mit entsprechenden Erfahrungen aufwarten konnten und andererseits die Frauen dieses éandere“, als typisch männlich bezeichnete, Verhalten negativ beurteilten. So kam ich dazu untersuchen zu wollen, ob ein (Kausal)Zusammenhang zwischen männlichem Geschlecht und verbalem Dominanzgebaren besteht. Für die Bearbeitung präzisierte ich die Problemstellung wie folgt:
Ist die Geschlechtszugehörigkeit die Basis für eine sprachliche Differenzierung?
Wird durch Geschlechtszugehörigkeit ein geschlechtsspezifischer Sprachgebrauch bzw. ein geschlechtsspezifisches Sprachverhalten produziert?
Gang der Untersuchung:
Methodisch gehe ich so vor, dass ich Theorien, die im weitesten Sinn das Phänomen männlicher Gesprächsdominanz behandeln, daraufhin überprüfe, ob aus ihnen eine Bestätigung für den Zusammenhang (die Kausalität) ableitbar ist. Die éÜberprüfung“ der Theorien erfolgt -ausgehend von der Fragestellung - unter den Begriffen éPersönlichkeitsunterschiede“, éMachtunterschiede“, ékulturelle Differenzen“.
Der Aufbau meiner Arbeit ist so konzipiert, dass ich von der Mikroebene, d.h. den innerfamiliären Zusammenhängen des Themenbereiches Geschlecht — Sprache — Dominanz weitergehe zu den übergeordneten Zusammenhängen, dem Makrobereich. Innerhalb der Kapitel gehe ich von den Theorien zum Konkreten. Den Begriff éSprache“ beziehe ich nur auf gesprochene Sprache; ein Mithineinnehmen des Bereiches der nonverbalen Kommunikation würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen.
Kapitel 2 meiner Arbeit ist eine Einführung in den Themenbereich Sprache und Geschlecht. In Kapitel 3 lege ich die Zusammenhänge zwischen Sozia

Product Details

ISBN-13: 9783838630236
Publisher: diplom.de
Publication date: 06/30/2017
Pages: 98
Product dimensions: 5.83(w) x 8.27(h) x 0.23(d)

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