Der Spieler: Aus den Aufzeichnungen eines jungen Mannes

Der Spieler: Aus den Aufzeichnungen eines jungen Mannes

by Fjodor Michailowitsch Dostojewski, Hermann Röhl

NOOK BookÜberarbeitete Fassung (eBook - Überarbeitete Fassung)

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Overview

Mit Übersetzung der französischen Passagen Erzählt wird die komische, gelegentlich ins Groteske abrutschende Geschichte einer Gruppe von Menschen, in der jeder für sich kurz vor dem finanziellen Ruin steht. Im erfundenen Kurort Roulettenburg lauert man auf den Tod der reichen Erbtante und die damit eintretende, errettende Erbschaft. Doch statt der Nachricht über ihr erwartetes Ableben erscheint die Tante selbst, die sich bester Gesundheit erfreut und zum Schrecken aller das Roulettespiel für sich entdeckt. "Der Spieler" wird 1866 bald nach "Schuld und Sühne" veröffentlicht. Dostojewski hatte Spielschulden, und sein Verleger Stellowski forderte eine schnellstmögliche Fertigstellung. Der Roman trägt autobiografische Züge, so ist in Roulettenburg unschwer Wiesbaden zu erkennen, wo Dostojewski erstmalig mit Roulette in Berührung kam. Präzise Kenntnisse rund um das Glückspieler-Milieu kennzeichnen diese Geschichte, die der Autor in Rekordzeit seiner Stenotypistin und späteren Ehefrau Anna diktierte. "Der Spieler" ist die Vorlage für Sergei Prokofjews gleichnamige Oper von 1917 sowie für mehrere Verfilmungen. Null Papier Verlag

Product Details

ISBN-13: 9783954183357
Publisher: Null Papier Verlag
Publication date: 05/28/2019
Series: Klassiker bei Null Papier
Sold by: Bookwire
Format: NOOK Book
Pages: 243
File size: 3 MB
Age Range: 9 Years

About the Author

Fjodor Michailowitsch Dostojewski gilt als einer der bedeutendsten russischen Schriftsteller. Fjodor Dostojewskis Familie entstammte verarmtem Adel; der Vater war Arzt. 1839 soll sein Vater auf dem heimischen Landgut durch Leibeigene ermordet worden sein. Dostojewski begann 1844 mit den Arbeiten zu seinem 1846 veröffentlichten Erstlingswerk "Arme Leute". Mit dessen Erscheinen wurde er schlagartig berühmt; die zeitgenössische Kritik feierte ihn als Genie.

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"Ich habe ja gar kein Geld", antwortete ich ruhig. "Um Geld verspielen zu können, muß man doch welches besitzen." "Geld sollen Sie sofort erhalten", erwiderte der General, wühlte in seinem Schreibtisch umher, nahm ein kleines Buch heraus und sah darin nach; es ergab sich, daß er mir ungefähr hundertzwanzig Rubel schuldig war. "Wie wollen wir also unsere Rechnung erledigen?" sagte er; "wir müssen es in Taler umrechnen. Nehmen Sie da zunächst hundert Taler; das ist eine runde Summe; das übrige bleibt Ihnen natürlich sicher." Ich nahm das Geld schweigend hin. "Sie müssen sich durch meine Worte nicht gekränkt fühlen; Sie sind so empfindlich... Ich wollte Sie durch meine Bemerkung nur sozusagen warnen, und das zu tun habe ich doch natürlich ein gewisses Recht..."

Table of Contents

Das Buch Autor und Werk Die wichtigsten handelnden Personen Erstes Kapitel Zweites Kapitel Drittes Kapitel Viertes Kapitel Fünftes Kapitel Sechstes Kapitel Siebentes Kapitel Achtes Kapitel Neuntes Kapitel Zehntes Kapitel Elftes Kapitel Zwölftes Kapitel Dreizehntes Kapitel Vierzehntes Kapitel Fünfzehntes Kapitel Sechzehntes Kapitel Siebzehntes Kapitel

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